Familie Schenk Graf von Gauberg zu Wartenberg
   Familie Schenk Graf von Gauberg zu Wartenberg

Die Geschichte derer von Gauberg zu Wartenberg

Lebenslauf der Familie Beness Schenk Graf von Gauberg zu Wartenberg

genannt der „Franke“

* 1280 – + 1345 a.D.


Als Vitus von Gauberg erblickte Beness Schenk Graf von Gauberg zu Wartenberg im Oktober des Jahres 1280 im Anwesen seiner Eltern, den Freien Lorentz von Gauberg (Advocatus des Hochstiftes Bamberg) und seiner Gemahlin Barbara von Gauberg, geborene zu Seeberg, in Bamberg als Zweitgeborener das Licht der Welt.

Im Alter von sieben Jahren wurde er als Knappe zu den Grafen von Truhendingen auf die Veste Arnstein in das fraenkische Grenzgebiet gesandt. Diese nahmen ihn im Jahre 1294 als Schildknappen zum Dienste mit an den Hof von Albrecht, Herzog von Habsburg.

Kurz nach der Kroenung von Albrecht zum deutschen König und Kaiser in Aachen wurde Vitus am 25.06.1298 in Anwesenheit des Erzbischofes von Mainz und des brandenburgischen Markgrafen gemeinsam mit anderen Knappen in den Ritterstand erhoben. Fueran diente er als Ministerieller im Heer des Kaiser Albrecht. Für sein tapferes Verhalten und seine Verdienste war ihm im Jahre 1304 sogar der Titel der „Franke“ verliehen worden.

Im Rahmen der laenger andauernden Wahlverhandlungen zu Albrechts Nachfolge nach dessen Ermordung Anfang Mai 1308 traf er mehrmals die Freie Dorothea aus Ruestringen (*1290-1350), Tochter des gewaehlten Richters der friesischen Seelande Dieter Serin und seiner Gemahlin Barbara, geborene von Stein, welche als Gesandtschaft der freien Friesen zugegen waren.

Vitus und Dorothea verliebten sich und schlossen - zurueckgekehrt in das Fuerstbistum Bamberg - im Fruehjahr 1309 den Bund der Ehe.

Um seiner Familie ein Heim zu geben, hatte Vitus der „Franke“ die Dienste des Kaisers verlassen und war als Ministerieller in das Hochstift Bamberg zurueckgekehrt, wo ihm im Jahre des Herrn 1310 auch seine Tochter Lea und im Jahre 1315 sein Stammhalter Felix geboren wurde.

Das Amt des Burggrafen auf der Burg Giech bei Baunach wurde ihm durch Fuerstbischof Wulfing von Stubenberg im Jahre 1311 uebertragen. Seither wirkte er mit seiner Familie als Burggraf und als enger Vertrauter der Fuerstbischoefe von Bamberg

Im Jahre des Herrn 1321 wurde er schließlich durch Fuerstbischof Ulrich von Schluesselberg für seine Verdienste zum Siegelverwahrer in den geheimen Rat des Fuerstbistums Bamberg berufen und kuemmerte sich fueran auch um die pekuniaeren Angelegenheiten des Fuerstbistums. 

Er reiste als persoenlicher Gesandter und geheimer Unterhaendler der Fuerstbischoefe von Bamberg von Fuerstenhof zu Fuerstenhof, um die Belange des Fuerstbistums auf das vortrefflichste zu vertreten.

Bei dem Hoftag zu Querfurt wurde Vitus dann durch seine königliche Hoheit Johann von Böhmen zum persönlichen Mundschenk ernannt und darf nun den erblichen Titel Schenk vor seinem Namen tragen. Ihm wurde die Grafschaft Kost als Lehen verliehen - als Ehrung für seine neue Heimat Böhmen nahm Vitus nun den Namen Beness an. Nach seiner Demission aus den fuerstbischoeflichen Diensten ist er fueran als Beness Schenk Graf von Gauberg zu Wartenberg Mundschenk am böhmischen Königshof.

Wappen derer von Gauberg zu Wartenberg

Im Jahre 1202 folgte der Urgroßvater des Vitus von Gauberg, Otto I von Gauberg, im Auftrag derer Foertsch zu Menchau dem Aufruf des Papst Innozenz III. zum vierten Kreuzzug in das gelobte Land. Seither darf die Familie die Farben des Bistums Bamberg gold/schwarz in aufstrebenden drei Zacken (Frankenrechen) als ihr eigenes Wappen fuehren.

 

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