Familie Schenk Graf von Gauberg zu Wartenberg
   Familie Schenk Graf von Gauberg zu Wartenberg

Galerie 2019

Schweiz - Langbogenturnier

Dem Ruf unseres Freundes Graf Helge von Hirschthal folgend machte sich das Haus Wartenberg mit großem Gefolge auf die Reise gen Süden, nach Suhr in die Schweiz. Dort wurden wir auf's herzlichste willkommen geheißen und durften die schweizerische Gastfreundschaft in den Tagen vor Ort in vollen Zügen genießen.

Dieser Besuch in der Schweiz wird uns als einmaliges Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Hussitenlager

In diesem Jahr waren wir erstmals nicht nur als Familiengruppe in Neunburg, sondern wurden verstärkt durch unsere Truchsessfamilie, Familie von Rabenstein, sowie durch Fabian und Matthias.

Der Aufbau war mehr als schweißtreibend, die Aussicht auf "unseren" See entschädigte aber für alles.

Es war ein angenehmes Lager mit vielen lieben Gästen, Wasserspiele beim Fischerstechen, einer wunderschönen Seebeleuchtung, leckerem Essen und ganz neuen Einblicken und Aussichten. Für nächstes Jahr stehen neue Teilnehmer für das Fischerstechen bereit - wir haben schonmal geübt!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Hoftag Burg Svihov, Tschechien

Auch in diesem Jahr war der Hoftag zu Svihov in Tschechien ein Highlight im gelebten Mittelalter. Nach dem Aufbau ab Donnerstag begann der Hoftag am Freitag mit der Vorstellung der bereits Anwesenden im Beisein der Paladine - diese gut geschützt durch die Premysliden - gefolgt von der Mittelalterhochzeit von Anna von Cerna mit Jan von Raziberk mit anschließendem üppigen Hochzeitsmahl. Die leckeren und vielfältigen Speisen, von Hühnerherzen in Kräutermarinade, über Lachspastete bis hin zu Honigbällchen und Datteln mit Zwetschgensoße sowie vielem mehr waren vorzüglich.

Bereits am Abend wurden von den anwesenden Herren, den königstreuen Paladinen Rosenberg und Wartenberg und den böhmischen Adligen um Königin Richenza, die diplomatischen Gespräche aufgenommen, die Paladine - wie am ganzen Hoftag - immer im sicheren Schutz durch die Premysliden. Am Samstag Morgen machte eine kurze Messe den Auftakt für die am Vormittag anstehenden Kämpfe im Beisein von Königin Richenza. Dabei verteidigten die Paladine mit heldenhaftem persönlichen Einsatz die Ehre des Königs.

Am Nachmittag besuchte Königin Richenza die Damen des Hofes, die sich zu Spiel und Spaß versammelt hatten, um dann in die weiteren diplomatischen Gespräche einzusteigen. Dort wurde vehement das Erscheinen des Königs und dessen Einsatz für das Böhmenland gefordert. Doch der König war mit wichtigeren Aufgaben aufgrund der Kaiserwahl betraut. 

Schon am Nachmittag sickerte die Nachricht von geplanten Attentaten seitens der böhmischen Adligen gegenüber den Paladinen am laufenden Tag oder während des abendlichen Balls durch. Ein erster Attentatsversuch am Nachmittag konnte durch die Premysliden vereitelt werden.

Am Abend eröffnete Samuel von Cerna den von ihm organisierten Ball. Dieser wurde - für alle freudig überraschend - von Kurfürst Balduin von Trier und einer Kongregation beehrt, der bei der Wahl der schönsten Flechtfrisuren aus dem Damennachmittag die erste Wahl bekam. Doch der Höhepunkt des Abends sollte erst noch kommen. Aus der den Kurfürsten begleitenden Konkregation gab sich König Johann zu erkennen und überraschte damit alle Anwesenden. Die böhmischen Adligen und Königin Richenza konnten ihre Anliegen vorbringen, denen der König gern stattgab. Der Abend klang bei Musik und Tanz fröhlich aus. Am Sonntag standen nach der Frühmesse die Turniere im Lanzenwerfen und Bogenschießen an, an denen wir gern un zahlreich teilnahmen. Nochmals ein Hoch auf alle unsere fleißigen Träger der Bänke, Stühle, Getränke und vielem mehr.

Das Zusammenspiel zwischen den tschechischen und deutschen Akteuren klappte trotz Sprachbarriere wunderbar. Es gab wieder einen sehr guten und konstruktiven Austausch mit viel Lob für unsere so stark verbesserte Darstellung, dass wesentliche Unterschiede zu den langjährigen tschechischen Darstellern nicht mehr zu bemerken waren.

Am Montag zum Abbau ärgerte uns ein Regenschauer, doch der Abbau konnte dennoch - leicht verzögert - trocken beendet werden. 

Grünauer Rittertage

Die diesjährige Lagersaison begann heuer in Grünau. Bei schönstem Wetter und wunderschöner Kulisse konnten wir unser großes Lager im Burggraben des Jagdschlosses aufbauen. Aufgrund der Gegebenheiten reihten sich die Zelte wie auf einer Perlenschnur hintereinander auf, gefolgt von den Zelten des Lagers unserer Freunde von Sir Galahad. Der Aufbau war auch deswegen anspruchsvoll, da wir für Samstag Abend ein gemeinsames Mahl mit Sir Galahad planten und so die Baldachine beider Gruppen möglichst nah beieinander stehen sollten. Doch bald war dies geschafft. Das verlängerte Wochenende war auch aufgrund von Schul- und Berufspflichten geprägt von einem gewissen Kommen und Gehen, doch ab Freitag Nachmittag war das vorbei. Am Donnerstag schon konnten neben der Feldschlacht und dem Umzug gute Gespräche geführt werden, z.B. mit unserer befreundeten Familie vom Hangenden Stein oder den Maxlrainern. Der Freitag war geprägt von der Waffenschau, bei der wir unseren Ritter Heinrich von Grauenfels gern und dekadent begleitet haben. Am Abend dann der Dank der Veranstalter durch ein Rittermahl für die kämpfenden Truppen, also für Vitus Benes Graf Schenk von Gauberg zu Wartenberg, der zum Rittermahl mit seinen Knappen erschien.

Samstag fand dann - nach Umzug und Kampf - das gemeinsame Festmahl mit Sir Galahad und Gefolge zu Ehren der Hochzeit von Manuel und Fee statt. Schnell waren die zwei Tafeln zu einer großen Tafel vereint worden und wir schlemmten bis in die Nacht - bis wir um Mitternacht noch in den Geburtstag von Fabian hineinfeiern konnten.

Auch der Sonntag war wunderbar und kurzweilig, bis die ersten schon wieder abreisen mussten. Der Abbau klappte trocken und fast ein wenig zu heiß. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

 

Seminar zur Verfeinerung der höfischen Etikette

Im März fand in den grenznahen böhmischen Landen ein sehr interessantes Seminar zu Etikette, Tischkultur und mittelalterlichen Speisen statt.

Die Teilnehmer, auch eine erkleckliche Anzahl aus dem deutschsprachigen Raum, wechselten sich dabei in den Rollen auch ab. Wurden die einen noch am Freitag Abend bedient, so wechselten diese am Samstag Mittag die Rollen. Der Graf und die Gräfin zu Wartenberg waren abwesend :-) und wurden zum mittäglichen Mahl vom Sohn, dem Freiherren zu Wartenberg, vertreten.

Am Abend wurde dan wieder gewechselt und die bisher gemischte Tischordnung gegen die mittelalterlich übliche Trennung der Geschlechter getauscht. Vormittags und nachmittags waren die Vorträge zu Verhalten am Tisch, Geschirr, Speisen etc. sehr interessant. Die zwei Übersetzerinnen haben dabei sehr geholfen und hervorragende Arbeit geleistet. Es gab interessante Anregungen, von denen hoffentlich einige in Zukunft umgesetzt werden können. Der Dank für dieses schöne und interessante Seminar gilt den Organisatoren aus dem Hause Cerna und Raziberk sowie der Familie Richard Rosenberg.

Convent 2019

Im Februar reisten die Vertreter der Häuser zum alljährlichen Convent auf der Burg Ludwigstein im Hessischen. Am ersten Abend wurde bereits der höfische Tanz für den Abend nach dem samstäglichen Festbankett geübt.

Der Samstag war dann tagsüber den Anträgen, Vorschlägen, Änderungen, Entscheidungen und Vorträgen in der SRI vorbehalten. Neben Anträgen zur Aufnahme als eigenes Haus in der SRI waren auch Ausführungen der Abgesandten aus Nord, Süd, Ost und West zu hören, Änderungen von Häusern, Vorträge zur Gewandung und mittelalterlichen Ausstattung und vieles mehr. Die größte Änderung war die ab sofort geltende dauerhafte Abwesenheit des Königspaares und der Wechsel der Darstellung in den Freiherrenstand durch die bisherigen Darsteller des Königspaares.

Das Festbankett am Abend war der Höhepunkt der Veranstaltung. Nachdem der böhmische König mit seiner Gemahlin und Familie in Frankreich weilt, übernahm der Hausherr, Graf z Zlinicz mit Gemahlin den Vorsitz und empfing die Grüße und Präsente der Vertreter der anwesenden Häuser. Die Speisen waren fürstlich vom Grafenhaus gewählt und mundeten allen, bevor im Anschluss der Abend bei Tanz und interessanten Gesprächen den gebührenden Ausklang fand.  

Tanzseminar in Prag

Der Februar begann mit einem Wochenendtanzseminar in Prag, organisiert von unserem Freund Peter von Rosenberg.

Den Freitag nutzten wir nicht nur, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu bewundern, sondern auch, um vor Ort neue Stoffe zu erwerben. Dieser Tag sowie der Reiz des nächtlichen Prag stimmten uns auf das Seminar am Samstag und Sonntag ein.

Das Seminar begann am Vormittag und war - entgegen unserer Annahmen in Bezug auf mittelalterliche Tänze - ziemlich anstrengend. Viele verschiedene Tänze, Schrittfolgen und Hüpfschritte waren zu lernen und das auf tschechisch, also learning by doing.

Nach einem urigen Mittagessen in einer der ältestens Gebäude der Stadt folgten am Nachmittag weitere Tänze.

Der Abend war dann in Gewandung dem geselligen Zusammensein bei leckerem Essen und weiteren Tänzen vorbehalten.

Nachdem es in der Nacht zum Sonntag ganz erheblich geschneit hatte, verzichteten wir auf das sonntägliche Seminar und machten uns im dichten Schneetreiben und bei schneebedeckten Autobahnen auf die Rückreise. 

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